Botanische Tulpen sind manchmal das bestgehütete Geheimnis unter den Zwiebelblumen. Keine auffälligen Hybriden, sondern kleine, raffinierte Sorten mit ganz eigenem Charakter. Die „Bronze Charm“ ist ein schönes Beispiel dafür. Die Tulpe ist klein – kaum 10 bis 15 Zentimeter hoch –, doch ihre Farbe ist alles andere als zurückhaltend: ein zartes Apricot, das allmählich in Bronze übergeht, mit der Wärme einer Spätherbstsonne.
Duftend und essbar
Die „Bronze Charm“ duftet. Nicht aufdringlich, aber wahrnehmbar – ein sanfter, süßer Duft, den man erst bemerkt, wenn man ganz nah herankommt. Das macht sie auch als Schnittblume lohnenswert. Und dann sind da noch die Blütenblätter: Sie sind essbar und haben einen milden, leicht süßlichen Geschmack. Eine Handvoll loser Blütenblätter als Garnitur auf einem Teller mit Vorspeisen verleiht dem Ganzen eine unerwartet elegante Note. Auch die Blüten selbst sind essbar, obwohl sie zu schön sind, um sie sofort zu verzehren.
An einem trockenen, warmen Standort pflanzen
Tulipa batalinii wächst in der Natur in den Bergregionen Zentralasiens – trocken, steinig und im Sommer heiß. Im Garten bedeutet das einen gut durchlässigen, warmen Standort, der vor Wind geschützt ist, vorzugsweise in voller Sonne. Ein Steingarten, ein Hochbeet oder ein großer Topf sind ideal. Pflanzen Sie die Zwiebeln im Herbst in einer Tiefe von 8–10 cm. Sie vermehren sich von selbst durch Ableger und kehren jedes Jahr etwas größer und üppiger zurück. Aus biologischem Anbau, zertifiziert nach NL-BIO-01.